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Irene Leicht

Einfälle

Gedankensplitter

Komfort beinhaltet Trost (vgl. englisch comfort). Raus aus der Komfortzone würde dann auch heißen: Raus aus dem Trostbereich. Geht es dabei um die Kraft, untröstlich zu sein? Denn das ist eine Kraft. Wider den falschen Trost, wider die Vertröstung, den Trostpflästerchen zum Trotz: untröstlich sein und bleiben angesichts des Schrecklichen allerorten und allezeit. 

Neulich ist mir dieses Zitat begegnet. Es wird Ken Wilber zugeschrieben und lautet: "Wir beginnen elitär und enden egalitär." Das sollte der Zielpunkt sein: Die Gleichheit, die gleiche Würde aller!

Muße statt Muss: Oft treibt uns ein Muss an. Zum Beispiel: Dieses oder jenes muss erledigt werden… Wenn wir doch dieses „Muss“ in Muße verwandeln könnten! Nicht aus einem Druck heraus handeln, sondern es spielerisch angehen.

Eine Frage: Wäre nicht Meditation eine wirksame Medikation? Ein Heilmittel für Seele, Körper und Geist? Auf einen Versuch käme es an. Auch wenn sich da nichts erzwingen lässt. Die Füße spüren und den Atem wahrnehmen, sich vom (Becken-)Boden tragen lassen: Schaden kann’s nicht…

Und noch was: Meditation wird bisweilen zur Mediation. Sie befriedet innere Konflikte. Als ob da zwischen Ich und Selbst ein geheimnisvolles Drittes wirkte, allparteilich.

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