Psychologie und Mystik begegnen sich
In der Seelsorge und im geistlichen Leben begegnen sie sich: Psychologie und Mystik. Sie ergänzen und bereichern sich. Das Evangelium von Jesus, dem Christus hat auch eine (psycho)therapeutische bzw. „seelsorgerliche“ Dimension. Daran gilt es zu erinnern. Im Hintergrund geht es vor allem um die Frage, wer wir als Menschen sind und was es bedeuten könnte, religiös zu sein. „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir“ (Gal 2,20): Diese paulinische Erfahrung ist zu einem Spitzensatz christlicher Mystik geworden. Ein Kirchenfenster im Großmünster in Zürich, das Sigmar Polke gestaltet hat, bearbeitet ein „Kippbild“. An ihm soll veranschaulicht werden, inwiefern Seelsorge und der Satz von Paulus, Psychologie und Mystik, Heilung und Heil, Endliches und Ewiges zusammengehören.
Referentin: Dr. Irene Leicht, Pfarrerin
Datum: Montag, 3. Mai 2027, 15.15 Uhr
Ort: Augustinum Freiburg St.-Georgen
Veranstalterin: Akademie der Älteren Generation Freiburg